ZAUBERPILZE bei uns: Dosis und Wirkung des Psilocybins/Psilocins

Da der Psiloc(yb)ingehalt abhängig von der Pilzart, aber auch innerhalb der gleichen Art stark variieren kann, ist ein Rückschluß von der konsumierten Pilzmenge in aufgenommenes Psiloc(yb)in nicht ohne weiters möglich. Als Groborientierung kann gelten, daß 10 mg halluzinogene Stoffe (zumeist vorwiegend Psilocybin, weniger Psilocin, noch seltener Beaocsytin) in etwa 2 g getrockneten Stropharia cubensis, 1 G getrockneten/10 G frischen Psilocybe semilanceata oder 0,5 G getrockneten / 5 G frischen Psilocybe cyanescens oder P. azurescens enthalten sind.
  • Ca. 3 mG Psilocybin: erste schwache körperliche und geistige Wirkungen werden wahrgenommen.
  • 5-10 mG: Halluzinationen werden in Form schnellfließender überaus farbenvoller Bilder bei geschlosenen Augen wie in einem "Film" (im Zustand eines Wachtraumes) erlebt. Bis zu dieser Menge wirkt Psilocybin/Psilocin noch stark antriebssteigernd, und damit auch auf Parties tanzfördernd.
  • Ab ca. 10 mG: auch die von den Augen wahrgenomme Umwelt wird in andere Formen und in andere Farben uminterpretiert.
  • Ab ca. 20 mG: zusätzliche Bewußtseinsveränderungen treten auf (man glaubt sich z.B. an einem ganz anderen Ort oder in einer anderen Zeit (s.u.) zu befinden). Gleichzeitig sind aber erhebliche Gleichgewichts - und Orientierungsstörungen nicht selten (Tanzen ist dann kaum noch drin)
  • Ca. 60-100 mG Psilocybin: höchste, bei speziellen psychotherapeuthischen Sitzungen angewandte Dosis.
  • Ca. 20'000 mG (20 G) Psilocybin: vermutete letale Dosis beim Menschen (die LD50 bei Mäusen liegt bei 280 mG/kG Körpermasse).

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