Fotos: Joint-Produktion in Kalifornien

Auf der ganzen Welt - auch in den USA - wurde früher schon, ohne jegliche Restriktionen, Cannabisprodukte für verschiedenste medizinische Anwendungen empfohlen und verabreicht.
Ab 1925 wurden in den USA mehrere Kampagnien gegen Hanf gestartet, da Hanf immer besser verarbeitbar wurde und somit in immer größere Konkurrenz zur etablierten und starken Konkurrenz der Baumwoll- und Papierindustrie und der immer stärker werdenden Kunstfaser- und Pharmaindustrie trat.
1937 wurde entgegen dem Rat der Ärztekammer ein Gesetz verabschiedet, dass Hanf mit einer solch hohen Steuer (100 Dollar pro Unze)belegte, dass Hanfprodukte unbezahlbar wurden. Damit verlor Hanf seine finanzielle Lobby, mit der Folge, dass Cannabis 1951 mit dem "Boggs-act" amerikaweit mit einer einheitlichen Straffestlegung verboten werden konnte.
Seitdem nutzte die USA seine ganze politische und wirtschaftliche Macht, um Cannabis weltweit als Droge zu verteufeln. Sie sei sogar gefährlicher als Alkohol oder Nikotin und mit Heroin vergleichbar!
Dies war natürlich nie haltbar - wissenschaftlich schon gar nicht - und deshalb gibt es vermehrt Länder, in dem der Konsum erlaubt ist.
Auch in mehreren US-Bundesstaaten wurde Cannabis in den letzten Jahren wieder zur medizinischen Anwendung erlaubt, meist durch Volksinitiativen und Volksentscheide. Es ist aber weiterhin durch Bundesgesetz der USA verboten, und in kalifornischen Kliniken wurden schon von Bundespolizisten Razzien durchgeführt. Diese Vorgehensweise der amerikanischen Drug Enforcement Administration (DEA) wurde kürzlich jedoch von einem Bundesgericht untersagt.
Im Mai 2004 hat Vermont (als elfter Bundesstaat neben Alaska, Arizona, Colorado, Kalifornien, Hawaii, Maine, Maryland, Nevada, Oregon und Washington) medizinisches Marihuana legalisiert.
Kalifornien war der erste Bundesstaat (seit 1996), in dem Cannabis für den medizinischen Bedarf legal ist.
Das "Medi-Cone" ist eine Gewächshaus und Fabrik zur Herstellung von Cannabis in Marin County, Kalifornien.
Angestellte der Firma «United Food & Commercial Workers Union» produzieren Marijuana-Zigaretten für die Nachfrage an Marijuana zu medizinischen Zwecken in Kalifornien.
Die Pflanzen werden in Gewächshäuser gezüchtet und dann, wenn das Wetter es zuläßt, nach draußen gestellt, um den Pflanzenwuchs zu fördern und die Elektrizitätskosten zu senken.
Das Marijuana wird bevor es gemahlen wird von Geäst getrennt. Anschließend wird es in vorgefertigte Marijuanatüten verfüllt.
Nach dem Stopfen, werden die Tüten zugezwirbelt.
Das überflüssige Papier wird anschließend entfernt.
Die fertigen Joints werden dann in quetschsichere Röhrchen hermetisch verpackt.
Das fertige Produkt wird dann in lizenzierten Verkaufsstellen (sog. „Medical Cannabis Dispensaries“) verkauft. Sowohl die Kunden, wie auch die Produzenten werden gesetzlich besteuert.

Infos zur Verwendung von Cannabis zu medizinischen Zwecken: http://www.cannabismedizin.at

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